Im 2026 feierte das Dorf Schwarzenburg ein ganz besonderes Jubiläum: 1000 Jahre Geschichte und Geschichten. Da unterstützte das Regionalmuseum Gantrisch selbstverständlich tatkräftig mit einer passenden Ausstellung zum Thema «potztuusig!».
Von den ersten verbrieften Rodungen bis hin zu den prägenden Ereignissen der Neuzeit wurden die Museumsbesucher*innen auf eine faszinierende Reise durch die Zeit und die vergangenen tausend Jahre eingeladen.
Museumsgäste wurden eingeladen, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und eigene Erlebnisse einzubringen. Besucher*innen aus Schwarzenburg konnten ihre eigenen Dorfgeschichten teilen und sich an der Identifikation von Porträtfotos und historischen Aufnahmen beteiligen. Zudem wurde aktiv Familienforschung betrieben: Workshops und Beratung durch einen Experten halfen dabei, die eigenen Wurzeln zu erforschen.
Eine Ausstellung zur Grasburg sowie Kunst aus und über die Region.
Im 2024 wurde Fokus auf zwei Themen gelegt: Eine Ausstellung zur Geschichte und Sanierung der Grasburg und eine Kunstausstellung aus der Region. Zudem hatten die Besucher*innen die Gelegenheit Vorstellungen und Wünsche zur Gestaltung des «Museums der Zukunft» abzugeben.
Sonderausstellung «Vom Gantrisch zum Mount Everest», eine Ausstellung zu regionalen Geschichten aus Handwerk, Gewerbe und Industrie, sowie die neue Geologie-Ausstellung und ein Atelierraum zur Geschichte und den Geschichten rund um den Kurzwellensender Schwarzenburg.
Eine Ausstellung zu den lebendigen Traditionen in der Kulturregion Gantrisch
Ab Mai 2021 zeigt das Regionalmuseum nochmals die Sonderausstellung «Chrugle – Schafscheid – Outorenne».
Die Schweiz ist das Land der Vereine. Es existieren schweizweit etwa 100'000 Vereine, mehr als 300 davon in unserer Region. Das Regionalmuseum stellte deshalb in dieser Ausstellung die Vereine in den Mittelpunkt und bot erstmalig einen Überblick über die Vielfalt und die Geschichte des regionalen Vereinslebens.
Die Sonderausstellung warf einen Blick auf die Geschichte des Verdingkinderwesens im Raum Schwarzenburg. Sie erzählte aus dem Alltag und vom Schicksal von Verdingkindern und untersuchte die Ursachen für die Praxis der Fremdplatzierung in der Region.
Die Ausstellung öffnete Augen und Ohren für die kleinen Schätze und verborgenen Wunder unserer einmaligen Natur-Umgebung. Ein Blick ins Früher und Heute, ein Gang durch die vier Jahreszeiten und viel Natur live machten den Besuch für Gross und Klein zum Erlebnis!
Kiental und das Hotel Bären würdigten – in Zusammenarbeit mit dem Regionalmuseum Schwarzwasser – mit einer kleinen Ausstellung und einem Rahmenprogramm mit Vorträgen, Tanz, Kulinarik und Film, dieses historische Ereignis. Dabei konnte auch das Zimmer, in dem Lenin übernachtete, besucht werden.